Der Cairn Terrier

Charakter

Mit freundlicher Genehmigung der Cairn Züchter des Klub für Terrier e.V.

 

Jana und KatzeCairn Terrier sind Opportunisten und haben einen "gewissen Hang" zur Selbständigkeit, sind auf der anderen Seite aber auch anhänglich und treu. Wie fast alle Terrierrassen braucht ein Cairn konsequente Erziehung, die liebevoll "an den Hund" gebracht werden sollte. 

 

Auch heute noch ist es möglich, ihn, seinem ursprünglichen Verwendungszweck entsprechend, jagdlich zu führen. Und anders als andere Terrierrassen ist er, da er als Meutehund eingesetzt wurde, kein Raufer, obschon er es sehr wohl versteht, sich erfolgreich zu verteidigen, wird er einmal angegriffen. Rüden können unter Umständen manchmal dazu neigen etwas "größenwahnsinnig" zu werden und ihre Stärke zu überschätzen. Dies kann besonders unangenehm werden, wenn die Gegenspieler größer sind als sie. Deshalb sollten schon vom Welpenalter ab regelmäßige Kontakte mit fremden Hunden beiderlei Geschlechts gepflegt werden.

 

Fanny

Trotz seiner jagdlichen Passion erkennt ein Cairn auch andere Hausgenossen, von der Katze bis zum Kaninchen, als Rudelmitglieder an. Was allerdings nicht bedeutet, dass er deren Artgenossen in "freier Wildbahn" eifrig verfolgt.

 

Cairns sind keine Kläffer, melden jedoch wachsam ungewöhnliche Umstände durch lautes Bellen. Trotz seines Terriertemperamentes, das besonders beim Spielen und Spazierengehen zum Vorschein kommt, wird er niemals Hektik und Nervosität verbreiten.

 

Seine Kinderfreundlichkeit ist sprichwörtlich. Nichts macht ihm mehr Spaß als herumzubalgen; andererseits kann er aber auch ein sanfter Schmuser sein.

 

In der Regel lieben Cairn Terrier das Wasser und bei der Gartengestaltung stehen diese kleinen "schottischen Grabewunder" ihren zweibeinigen Rudelmitgliedern mit Elan und großem Einsatz zur Seite.